Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Esc. 68. V. 12

Nachweis: Spanien, Escorial, Real Biblioteca de El Escorial, Esc. 68. V. 12 (Druck)
Datierung:

J. 1545–1550

Beschreibstoff: Papier
Format:

Inhalt

  • Es handelt sich um den 3. Band der Aristoteles- (und Theophrast-) Aldina von 1497. Hier sind gegen Anfang des Bandes auf dem Freiraum hinter dem vorn (ff. 17V, handfoliiert) angefügten Buch X von Hist. An. die im Druck selbst (ff. 404V418V) nicht vorhandenen Kap. 152–163. 4. 9. 5. 164–169 von Mir. handschriftlich nachgetragen (f. 8RV).

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Kopist

Juan Pàez de Castro〉 (G. de Andrés).

Ergänzungen zum Textbestand

Von derselben Hand über den ganzen Druck verteilt griechische und lateinische Marginalien (insbesondere Korrekturen).

Einband

Escorial-Einband.

Geschichte

Datierung

J. 1545–1550

Provenienz

Die Beschäftigung des spanischen Humanisten Juan Pàez de Castro († 1570) (zu ihm und seinen Aristoteles-Studien vgl. D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 79–85, 204r–208, 415, mit Literatur; vgl. auch oben S. 141), der sich anläßlich des Konzils von Trient (1545–63) lange Zeit in Italien aufhielt, mit Aristoteles fällt vor allem in die zweite Hälfte der 40er Jahre; speziell mit den Mirabilien befaßte er sich nachweislich im Jahre 1545. Er besaß alle 5 Bände der Aristoteles-Aldina (heute unter den Signaturen 68. V. 10–14 im Escorial befindlich, vgl. G. de Andrés, III, S. 261, wo das Datum in 1495–1498 zu ändern ist; alle tragen reichliche Marginalien von seiner Hand), deren ersten er am Ende mit einer Orts- und Zeitangabe (Rom 1549) versah. Seine Bibliothek wurde 1572 in den Escorial eingegliedert (vgl. oben S. 141).

Bibliographie

Kat.

  • G. de Andrés, III, S. 259 Nr. 622.

Kod. und Text.

  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 83, 204–205, 207–209 (Der Text, engstens verwandt mit dem von derselben Hand stammenden Ott. 147, geht mit dem Ott. 45 auf dieselbe, hauptsächlich vom Marc. 200 abhängige Vorlage zurück.) .
  • D. Harlfinger, Verbreitung Mir., S. 66.

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 141, 180 (Harlfinger, Autopsie April 1967).