Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Esc. Υ. III. 8

Nachweis: Spanien, Escorial, Real Biblioteca de El Escorial, Esc. Υ. III. 08
Datierung:

um J. 1497

Beschreibstoff: Papier
Format: 224 × 166 mm
Folienzahl: ff. VI, 64 (+ 27 a), IV'

Inhalt

  • (ff. 161V) Anal. Pr., bis II 4, 56 b 23 τὸ λευκὸν (καὶ τὸ καλὸν als Reklamant), mit Lücke: I 5, 27 a 37 εἰ τῷ […] b 37 δὲ μὴ (= Verlust eines Blattes nach f. 6).
  • (f. 64) Anal. Pr. II 16, 64 b 28–II 16, 65 a 6 οἷον τε ἀ [… Buch I mit zahlreichen Diagrammen vom Kopisten.
  • Leer

    ff. 6263V, 64V.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. IIIVIV, III', I V ', Spiegel': Hand mit GR und Blume, = Br. 11284 (Perpignan 1572).
  • ff. 145: Anker im Kreis, entfernt ähnlich Br. 577 (Syrakus 1508), Typ Mo. 2547 (1498).
  • ff. 4661: Leiter im Kreis mit Stern, entfernt ähnlich Br. 5920 (Venedig 1491, mit Varianten Italien 1492–94), fast identisch Zo. 1550 und 1551 (Fabriano 1497).
  • ff. 62/II': Pfeile mit Stern, Typ Br. 6289 (Pistoia 1511) und Br. 6293 (Florenz 1511–19).
  • ff. 64/I': Armbrust im Kreis, ähnlich Br. 743 (Venedig 1501).

Format

224 × 166 mm

Folienzahl

ff. VI, 64 (+ 27 a), IV'

Lagen

1 × 8 - 2 (6, Bl. 1 und 8 fehlen, letzteres mit Textverlust), 7 × 8 (61), 1 × 6 - 1 (64, I'II', Bl. 5 fehlt).

Reklamanten

Reklamanten vom Kopisten auf dem letzten Verso (außer in der 1. Lage) unten rechts senkrecht von oben nach unten. Westliche Ziffern auf erstem Recto unten rechts: 2 (f. 1)–10 (f. 62) (5 steht irrtümlich f. 24 statt f. 23).

Anzahl der Linien

Lin. 23

Kopist

Eine einzige Hand.

Mehrere Zwischentitel und Telos-Angaben in Rot; Initialen, einige Zwischen- und die Buchtitel ausgespart, letztere (ff. 1 und 54V) mit Zierleisten nachträglich von 〈Andreas Darmarios〉 (G. de Andrés) in Rot hinzugefügt. Für die Diagramme sind verschiedene Tintenfarben verwendet worden: neben der normalen Schreibtinte auch gelbe, lila, grüne und rote.

Einband

Escorial-Einband. Auf dem vergoldeten Schnitt: 8. H. ΑΡΙΣΤΟΤ. 2.

Erhaltungszustand

f. 1 abgegriffen, verschmutzt und wasserfleckig (auch ff. 64 sqq. fleckig), was für das Manuskript auf eine Benutzungsperiode ohne Einband und Vorsatzblätter hinweist.

Geschichte

Datierung

um J. 1497

Provenienz

Die Hs. wurde wahrscheinlich von Andreas Darmarios vor 1575 an die Escorial-Bibliothek verkauft (vgl. oben S. 141).

Alte Signaturen und Sonstiges: Spiegel oben rechts: H. Αριστοτ., f. II V oben links: 8, f. III von der Hand des 〈Antonio Graciàn〉 (G. de Andrés): 144/Aristotelis Priora Analytica, darunter von (Nicolas de la Torre) (G. de Andrés): ἀριστοτέλους ἀναλυτικῶν προτέρων βιβλίον πρῶτον, f. 1 oben: IV. K. 5 (jetzt durchgestrichen), daneben: Aristo, darunter: IIII. Δ. 2 (jetzt durchgestrichen), unten: .H./Aristotelis Priora Analytica, am seitlichen Außenrand von der Hand des 〈Andreas Darmarios〉 (G. de Andrés): + προοίμιον:

f. II' V: Einige Syllogismen in Latein.

Bibliographie

Kat.

  • E. Miller, S. 229.
  • G. de Andrés, II, S. 154 Nr. 278.

Kod.

  • R. Beer, Hss. Schenkung Philipp II., S. LXXXIV (144, 4).

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 172-173 (Harlfinger, Autopsie April 1967).