Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Laur. Acqu. 066

Nachweis: Italien, Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, Acquisti e Doni, Laur. Acqu. 066
Datierung:

15. Jh. 1.Viertel

Beschreibstoff: Papier
Format: 269 × 202 mm
Folienzahl: ff. I, 10, I'

Inhalt

  • (ff. 110V) Sens. bis 6, 446 b 9 οὕτω καὶ [… (mechanischer Verlust des Folgenden).

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 110: Buchstabe R mit Kreuz bzw. Stange = Wz. im Acqu. 67, Typ Br. 8930 (Pisa 1377, mit Varianten Rom 1377–1378, Savoyen 1378, Paris 1380, Voorné 1380), sehr ähnlich Zo. 924–925 (Fabriano 1410), = Ha., lettre 32 (J. 1411/2).
  • f. I': Dreiberg mit Kreuz und Buchstaben ACO, Br. ohne Beleg.

Format

269 × 202 mm

Folienzahl

ff. I, 10, I'

Lagen

1 × 10 (10).

Griechische Kustoden

Lagensignierung (?): f. 1 unten links δ von zweiter Hand.

Anzahl der Linien

Lin. 30

Kopist

Dieselbe Hand wie Acqu. 67: 〈Francesco Filelfo (?)〉.

Einband

Wie Acqu. 65; auf dem Rücken auf blauem Untergrund (senkrecht): ARISTOTELIS–DE VI SENTIENDI, darunter (waagrecht): ACQ/E/DON/66. Dazugehörig vorn (gezählt als I) und hinten je ein modernes Schutzblatt und mit eingebunden die weichen Pappdeckel eines früheren Einbandes (gezählt als II und II').

Erhaltungszustand

Durch Wassereinwirkung stark dunkelfleckig mit Schlammresten, Lesbarkeit beeinträchtigt.

Geschichte

Datierung

15. Jh. 1.Viertel

Provenienz

Gleichzeitig mit Acqu. 67 entstanden (vgl. Kopist, Wasserzeichen und Zeilenzahl; Divergenz im Format wegen unterschiedlicher Randbeschneidung).

Trotz des Fehlens des üblichen Wappens sicher aus dem Besitz der Familie Castiglione aus Florenz (vgl. zu Acqu. 43); f. I (gezählt als III) = Frontispiz: DE VI SENTIEN/DI, ET DE SENSIBILI/di/Aristotele. – Für die Laurenziana am 16. 1. 1815 von del Furia bei dem libraio G. B. Paperini erworben.

Bibliographie

Kat.

  • E. Rostagno–N. Festa, S. 202, Nachdruck 1961, S. 43* (Beschreibung von N. Festa) .

Kod.

  • Ha., Indizes.

Text.

  • P. Siwek, Mss. Parva Nat., S. 92, 96, 100, 140 (Sigel Ee; gehört zur Familie ζ; „il se rapproche le plus du manuscrit Sc‟ [= Par, Suppl. 332]) .

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 336 (Harlfinger, Autopsie August 1970).