Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Laur. 28, 45

Nachweis: Italien, Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, Plutei, Laur. 28,45
Datierung:

J. 1445

Beschreibstoff: Papier
Format: 193 × 142 mm
Folienzahl: ff. III, 118, III'

Inhalt

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • Sp., ff. IIII, 1118, I'III', Sp'.: Doppelkreuz, Br. ohne Beleg, abgebildet bei Ha. als croix 20.

Format

193 × 142 mm

Folienzahl

ff. III, 118, III'

Lagen

1 × 8 (8. Das innerste Bifolium 4/5 ist falsch eingebunden; es ist in Wirklichkeit das zweitäußerste, nämlich Bl. 2 und 7, der Lage.), 8 × 8 (72), 1 × 4 (76), 5 × 8 (116), 1 × 6 (118, I'–III', Sp'.).

Reklamanten

Reklamanten vom Kopisten auf dem letzten Verso unten rechts waagrecht. Reste von Lagensignierungen in westlichen Ziffern von späterer Hand auf dem ersten Recto unten rechts, f. 17: 3, f. 77: 8 (sic).

Anzahl der Linien

Lin. 14

Kopist

Von 〈Demetrios Sguropulos〉 im Januar 1445 in Mailand geschrieben; Subskriptionen f. 53V: ἐγράφη ἐν μεδιολάνῳ τῆ ἰαννουαρίου ι̅γ̅. ἔτει ἀπὸ τῆς τοῦ κ(νρίο)υ ἡμῶν ἰ(ησο)ῦ χ(ριστο)ῦ γεννέσεως αωυωμωεω und f. 118V: ἐγράφη ἐν μεδιολάνω τῆ ἰαννου(α)ρί(ον) κ̅β̅:

Zierinitialen f. 1 (gold, grün, blau, rot, weiß; stumpfe Farben), f. 57 (rot auf grün getupftem Untergrund); sonstige Initialen, Titel, Marginalien, Zeichnungen, Subskriptionen u. a. m. in Rot.

Ergänzungen zum Textbestand

Mech. mit Marginalien und Zeichnungen von erster Hand, Psellos mit Marginalien von erster und einer zweiten (vgl. unten) Hand.

F. I von älterer Hand: Aristotelis Mechanica/Theophrasti Metaphysica; f. III V von jüngerer Hand: Mechanica Aristotelis,/Theophrasti metaphysica/ Pselli dialogus de actu Daemonum.

Einband

Der übliche Einband der Medici-Bibliothek.

Geschichte

Datierung

J. 1445

Provenienz

Auftraggeber dieser großzügig mit viel Freirand angelegten Hs. war Francesco Filelfo, sein Wappen f. 1 unten; die Marginalien von zweiter Hand im Psellos-Text (z. B. ff. 85V, 86V etc.) stammen von ihm. (Zu zwei weiteren von Sguropulos für Filelfo in Mailand gefertigten Aristoteles-Hss. vgl. unten Laur. 81, 13 und Leid. Scal. 26.)

Reproduktionen und Digitalisate

  • Laur. 28,45 (Vollständiges Digitalisat der Biblioteca Laurenziana)

Bibliographie

Kat.

  • A. M. Bandini, II, Sp. 67–68.

Kod.

  • K. K. Müller, Janos Laskaris, S. 385.
  • Mostra Lorenzo, S. 63 Nr. 216.
  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 411, 416.
  • J. Wiesner-U. Victor, Griech. Schreiber, S. 62.

Text.

  • M. E. Bottecchia, Mech. nel Par. 2507. S. 47 Anm. 3 (Zur Familie c gehörig).
  • Theophrast

    • Ch. A. Brandis, ed. Aristotelis et Theophrasti Metaphysica …, I, 1823 (Die Hs., Sigel B, gehört zu den wenigen benutzten Kodizes.). edd. W. D. Ross–F. H. Fobes, 1929, S. XXVII–XXXII (Sigel L; die Hs., die Rostagno für die Editoren kollationierte, geht laut Stemma S. XXX auf dieselbe verschollene Vorlage zurück wie Marc. Z. 211 und ist für die Ausgabe unter „raro citantur‟ herangezogen.).
    • N. G. Wilson, Mss. Theophr., S. 99.
    • W. Burnikel, Textgesch. Unters. Opusc. Theophrast, S. XXVII, 112–114 (Der Laur. [„ganz entstellt durch Sonderfehler‟] und Marc. Z. 211 sind unabhängig voneinander aus einer gemeinsamen Quelle abgeschrieben.).

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 194–195 (Harlfinger, Autopsie August 1970 (mit Ergänzungen)).