Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Laur. 81,04

Nachweis: Italien, Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, Plutei, Laur. 81,04
Datierung:

15. Jh. 2. Viertel

Beschreibstoff: Papier
Format: 329 × 237 mm
Folienzahl: ff. I 59, II'

Inhalt

  • (ff. 159V) EE (einschließlich der kontroversen Bücher).

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. I, I', II': Halbmonde im Kreis mit Lilie, ähnlich Br. 5380 (Lucca 1562–1565, mit Varianten Rom 1563–1565).
  • ff. 1 bis 59: Basilisk, sehr ähnlich Br. 2666 (Ferrara 1442).

Format

329 × 237 mm

Folienzahl

ff. I 59, II'

Lagen

5 × 10 (50), 1 × 10 – 1 (59, Bl. 10 fehlt).

Reklamanten

Reklamanten vom Kopisten auf dem letzten Verso unten Mitte waagrecht, jeweils mit verschiedenen Zeichen, meist Kombination von Punkten, umgeben.

Anzahl der Linien

Lin. 38

Kopist

Duktus eines Westeuropäers; von der Hand dieses Schreibers stammt auch der Laur. 58, 8 mit Horapollon, der demnach wie unsere Hs. (vgl. Bibliographie) ein Apographon des Laur. 81, 20 sein dürfte (F. Sbordone, ed. Horapollon, Neapel 1940, S. LVI, LXVI [Stemma] weist beide Hss. demselben Zweig der Familie α zu); die zweite Hand (Marginalien) ist wahrscheinlich die des Francesco Filelfo.

Ohne Buchtitel und Initialen, Platz dafür ausgespart.

Ergänzungen zum Textbestand

Mit Marginalien (Lemmata, Korrekturen) hauptsächlich einer zweiten Hand.

Einband

Der übliche Einband der Medici-Bibliothek.

Geschichte

Datierung

15. Jh. 2. Viertel

Provenienz

Alte Signaturen und Titel: f. 1 oben links: 581 (?), darunter 360 (jetzt durchgestrichen), oben Mitte (halb abgeschnitten): Moralia incerti auctoris (jetzt durchgestrichen), darunter ἀριστοτέλους ἠθικῶν εὐδημίων/τὸ α̅ (nicht vom Kopisten).

Reproduktionen und Digitalisate

  • Laur. 81, 04 (Vollständiges Digitalisat der Biblioteca Laurenziana)

Bibliographie

Kat.

  • A. M. Bandini, III, Sp. 223.

Kod.

  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 411.

Text.

  • W. Ashburner, Studies EN, I, S. 49.
  • D. Harlfinger, Überlieferungsgeschichte EE, S. 12–13 (Der Kodex ist ein Apographon des Laur. 81, 20 aus dem Besitz des Filelfo).

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 260–261 (Harlfinger, Autopsie Juli 1970 (mit Ergänzungen)).