Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Laur. 87,01

Nachweis: Italien, Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, Plutei, Laur. 87,01
Datierung:

um J. 1500

Beschreibstoff: Papier
Format: 329 × 235 mm
Folienzahl: ff. I, 134, I'

Inhalt

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 177, I': Adler mit Krone, ähnlich Br. 91 (Florenz 1507 (?), mit Variante Florenz 1494), = Ha., aigle 28 (15. Jh. E).
  • ff. 78134: Hut, Br. ohne Beleg, sehr ähnlich Zo. 981 (Fabriano 1494), = Ha., chapeau 28 (Bologna 〈± 1495〉).

Format

329 × 235 mm

Folienzahl

ff. I, 134, I'

Lagen

1 × 10 (10), 1 × 8 (18), 4 × 10 (58), 1 × 10 – 1 (67, Bl. 8 fehlt), 1 × 10 (77), 1 × 8 (85), 3 × 10 (115), 1 × 8 (123), 1 × 10 (133), 2 × 1 (134, I').

Lagensignierung

f. 1 unten rechts vom Kopisten in Rot: α, im Weiteren zunächst nur Reklamanten auf letztem Verso unten rechts ab f. 18V (hier waagrecht, danach immer senkrecht) bis f. 58V. Neueinsetzend auf dem ersten Recto und letzten VVerso unten Mitte vom Kopisten große griechische Kustoden in Gelb–Rot: α (f. 68)–ε (f. 115v), danach fehlend.

Anzahl der Linien

Lin. 38 (ff. 174V), 36 (ff. 75133V)

Kopist

Eine einzige Petros Hypsilas nicht unähnliche Hand, die ab f. 75 mitten in Gener. An. I und innerhalb einer Lage den Schriftspiegel wesentlich verschmälert (von 137 auf 118 mm), die Zeilenzahl verringert (vgl. oben), das Linienschema ändert (ff. 174V und 102–134v: Lake I, 2 b; dazwischen ein komplizierteres, bei Lake nicht belegtes Schema) und schon ab 74v insgesamt in einem etwas größeren und ein wenig abweichenden Duktus schreibt. Da mit der anschließenden Lage (ab f. 78) eine neue Papiersorte beginnt, liegt der Gedanke an eine (längere?) Arbeitsunterbrechung von Seiten des Kopisten nahe. Zierwerk, Titel (bei Hist. An. häufig ausgespart), Initialen (bei Hist. An. VII und VIII fehlend), Telos-Formeln, Kustoden und die ab f. 68 vorhandenen laufenden Titel in Gelb, Rot und Rotgelb.

Ergänzungen zum Textbestand

Bis f. 21 (mitten in Hist. An. IV) Marginalien und Interlinearien (Korrekturen, Varianten) vom Kopisten; f. 65V über die ganze Seite gezogene Telos-Formel.

Einband

Der übliche Einband der Medici-Bibliothek.

Geschichte

Datierung

um J. 1500

Provenienz

Eintragung f. 1 am oberen Rand von älterer Hand: Ar(istote)lis de historia animalium et de g(e)n(er)atione quinterniones 14 et charta 1.

Reproduktionen und Digitalisate

  • Laur. 87, 01 (Vollständiges Digitalisat der Biblioteca Laurenziana)

Bibliographie

Kat.

  • A. M. Bandini, III, Sp. 379.

Kod.

  • K. K. Müller, Janos Laskaris, S. 386. Ha., Indizes.

Text.

  • Io. Th. Buhle, I, 1791, S. 175–176.
  • L. Dittmeyer, Hss. Tiergeschichte, S. 8–9 (Die Hs. ist ein Apographon des Vat. 262, die Marginal- und Interlinearglossen stammen aus dem Vat. 1339).
  • L. Dittmeyer, ed. Hist. An., 1907, S. XV (wie oben). P. Louis, ed. Hist. An., I, 1964, S. XLVII, LI (Sigel α; vgl. unten zum Ricc. 13).
  • K. E. Bitterauf, Schlußteil Biologie, S. 16, 25 (Sigel α; stammt „aus der gleichen oder einer ähnlichen Vorlage wie Ob‟ [= Ricc. 13]).
  • P. Louis, ed. Gener. An., 1961, S. XXII (Sigel α).

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 288–289 (Harlfinger, Autopsie Juli 1970).