Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Magl. XXI. 110

Nachweis: Italien, Florenz, Biblioteca Nazionale Centrale, Magliabechiani, Magl. XXI. 110
Datierung:

16. Jh. 1. H.

Beschreibstoff: Papier
Format: 292 × 217 mm
Folienzahl: ff. II, 34, II'

Inhalt

  • (ff. 1V18V) Anonyme lateinische Übersetzung von EN VI (unvollständig) und VII 1 bis 1145 a 35, inc. Posteaquam in rebus quae a nobis superius traditae sunt diximus. Nicht übersetzt: EN VI 5, 1140 b 16–b 30; 9, 1142 a 2–30; 11, 1143 a 11–12, 1143 b 17; 13, 1144 a 11–1145 a 11, aber jeweils Platz dafür freigelassen (vgl. unten Leerblätter). Am Rand lateinischer Kommentar. f. 1 nach dem Titel Sextus liber Arist. de moribus eine Einleitung, inc. Cum Arist. in tradenda scientia virtutum quae in moribus sitae collocataeque sunt docuisset.
  • (ff. 1921V, 22V) 〈Int.〉 12, 20 a 34 τούτων – 13, 22 b 28 οὕτως. Am Rand und ff. 22, 23 lateinischer Kommentar, inc. Declaratis iam atque explanatis propositionibus.
  • Leer

    ff. 7, 10V, 11, 13V14V, 1618, 23V34V.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 118, 2934: Lilie, Typ Br. 6892 (Florenz 1499) und 6894 (Lucca 1499), = Wz. im Magl. XXI. 109, ff. 17, 18sqq.
  • ff. 1928: Adler, Typ Br. 101 (Pisa 1552).

Format

292 × 217 mm

Folienzahl

ff. II, 34, II'

Lagen

1 × 12 (16 und 2934), in diesen Senio eingefügt: 1 × 12 (718) und 1 × 10 (1928).

Anzahl der Linien

Lin. 12–27 (ff. 1922V)

Kopist

Ein und dieselbe westliche Hand für den lateinischen und griechischen Text (Anonymus 20 bei Harlfinger). Es ist derselbe Kopist wie für den vorangehenden Kodex Magl. XXI. 109. Beide Hss. liegen zeitlich eng beisammen (identisches Wasserzeichen).

Einband

Weiche Pappe. Wasserzeichen der fliegenden Blätter, f. I: Name Colle, f. II': Buchstaben GLC in Wappen, Hea. ohne Beleg. Buchblock nicht beschnitten.

Geschichte

Datierung

16. Jh. 1. H.

Entstehung

Zahlreiche Korrekturen und Streichungen in Übersetzung und Kommentar zusammen mit den erwähnten Text- und Platzaussparungen lassen vermuten, daß es sich um das autographe Arbeitsexemplar eines Humanisten handelt.

Provenienz

Auf dem Spiegel Aufkleber mit der heutigen Signatur und der Angabe: Provenienza Cocchi. Die Hs. stammt demnach wie die vorangehende aus dem Besitz des Antonio Cocchi (1695–1758), der seit 1731 in Florenz lebte und sich auch mit der Organisation der Biblioteca Magliabechiana beschäftigte (zu ihm vgl. M. E. Cosenza, Ital. Humanists, II, S. 1029–1030; V, S. 134 bis 135; VI, S. 89–90).

Auf dem Vorderdeckel ein Papieraufkleber, darauf: XXI. Aristotelis Comment. Anon.

f. II: XXI. In Aristotelis Ethicen Comment. Anon:

Auf dem Rücken oben: I, unten: III.

f. 1 Stempel der Bibliothek mit der Jahreszahl 1883.

Bibliographie

Kat.

  • A. Olivieri, S. 411 Nr. 46.
  • P. O. Kristeller, Iter Italicum I, S. 120.

Kod.

  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 419.

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 349–350 (Harlfinger, Autopsie Juli 1970).