Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Athous Ε 43

Nachweis: Griechenland, Athos, Ἱερὰ Μονὴ Μεγίστης Λαύρας, Athous Ε 43
Datierung:

J. 1323/4

Beschreibstoff: Bombyzin
Format: 177 × 122 mm
Folienzahl: ff. 89

Inhalt

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Bombyzin

Format

177 × 122 mm

Folienzahl

ff. 89

Foliierung

Modern. Außerdem von später, ungelenker Hand ff. 85V bis 89 unten die Ziffern κα–κε sowie darunter λθ–μγ.

Lagen

1 × 4 (4), 8 × 10 (84), 1 × 6 - 1 (89, letztes Bl. fehlt). Ursprünglich wurde wahrscheinlich auch die letzte Lage von einem Quinio gebildet, dessen zwei mittlere Bifolien verlorengegangen sind.

Lagensignierung

Keine Lagensignaturen.

Anzahl der Linien

Lin. 28–31

Liniierung

Nur Schriftrahmen.

Kopist

Romanos Anagnostes (aus Zypern). Subskription f. 89 unten: χειρὶ ᾳμαρτωλῷ ῥωμανῶ ἀναγνώστη· | ἐν ἔτει ϛωλβ (6832 = J. 1323/4). Titel und Initialen in verblaßtem Braunrot.

Ergänzungen zum Textbestand

Zu Mu. einige Lemmata und Korrekturen am Rand.

Einband

Griechisch. Dunkelbraunes Leder auf mit Leinen überzogenen, ungekehlten Holzdeckeln, Innenkanten abgeschrägt. Überstehende, umstochene Kapitale. Vierteiliger Lederriemen von hinten nach vorn. Stempel Vorderdeckel: Ringsum breites Ornamentband, im Mittelfeld rautenförmige Einzelstempel mit Lilien, rechteckige Einzelstempel mit Hirschen. Hinterdeckel: die gleichen Lilienstempel wie vorn, dazu in der Mitte quadratische Stempel mit je zwei Heiligenfiguren. Vorn fliegendes Blatt.

Erhaltungszustand

An den Rändern leicht zerfressen; ff. 2125 oben rechts, ff. 4554 rechts am Rand verstümmelt.

Geschichte

Datierung

J. 1323/4

Bibliographie

Kat.

  • Spyridon Lauriotes–S. Eustratiades, Nr. 505.

Kod.

  • V.–G., S. 395.
  • R. Browning, C. Constantinides, Dated Greek Manuscripts from Cyprus to the Year 1570, Dumbarton Oaks Studies 30, Washington, DC, Nicosia 1993, 185–187, Tafeln 61, 186a.

Text.

  • Da die Hs. im Index des Kataloges unter Aristoteles nicht aufgeführt ist, ist sie sowohl W. L. Lorimer, ed. Mu., 1933 als auch A. Wartelle entgangen; L. G. Westerink, ed. Michael Psellus, De omnifaria doctrina, Nijmegen 1948, kannte sie nicht, da im Titel der Hs. der Name Ioannes Psellos erscheint und der Index des Kataloges sie unter Ioannes, nicht unter Michael aufführt. A. Delatte, Anecd. II mußte sie für Symeon Seth entgehen, da dieser Traktat wie oft keinen eigenen Titel hat und daher im Katalog nicht vermerkt ist.

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 25 (Reinsch, Autopsie Oktober 1968).