Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Athous H 23

Nachweis: Griechenland, Athos, Ἱερὰ Μονὴ Μεγίστης Λαύρας, Athous H 23
Datierung:

11. Jh.

Beschreibstoff: Bombyzin
Format: 170 × 127 mm
Folienzahl: ff. 162

Inhalt

  • (ff. 195V) Anal. Pr. ab I 16, 35b32 ὑπάρ]χειν καὶ καθόλου (= Verlust der Lagen α–δ).
  • (ff. 95V162V) Anal. Post. bis II 13, 96b27 τοῖς πρό[τερον (= Verlust von Bl. 8 der Lage κε).

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Bombyzin

Anmerkungen zum Beschreibstoff

Altes Bombyzin. Jeweils 2 Binddrähte im Abstand von ca. 10 mm. Abstand der Gruppen ca. 45 mm. Abstand von 20 Binddrähten durchschnittlich 25-30 mm.

Format

170 × 127 mm

Folienzahl

ff. 162

Lagen

3*8 (24), 1*6 (30), 5*8 (70), 1*8-1 (77, Bl. 1 fehlt ohne Textverlust), 5*8 (117), 1*6 (123), 4*8 (155), 1*8-1 (162, letztes Blatt fehlt mit Textverlust).

Griechische Kustoden

Auf dem 1. Recto unten links von ε (f. 1) bis κε (f. 156).

Anzahl der Linien

21.

Liniierung

Lake I, 2c; ff. 39–162 nur jede zweite Zeile gezogen.

Kopist

Einem Ansatz ins 11. Jh. ist der Vorzug zu geben vor der Annahme, es handele sich um einen archaisierenden Schreiber des 13.–14. Jh. Schrift hängt, Tintenfarbe dunkelbraun, Schriftspiegel 130 * 75 mm. Beschriftung der Diagramme in Kleinunziale. Die Kapitalanfänge sind durch Ausrücken des Randbuchstabens gekennzeichnet (oft mitten im Wort).

Ergänzungen zum Textbestand

Zu Anal. Pr. Diagramme vom Kopisten (häufig unvollendet), häufige Korrekturen durch Rasur von späterer Hand, die auch einige Marginalien geschrieben hat. Zu Anal. Post. häufige Randscholien, Interlinearscholien und Schemata von zwei verschiedenen Händen (13. Jh.). (ff. 4747V) vor Anal. Pr. II ein Scholion von 8 Zeilen: inc. τοῦτο δὲ διάγραμμα τοῦ περὶ εὐτροπίας προστάσεων, des. αἱ δὲ τρεῖς ἥ τε βζ γθ ἀσύστατοι; f. 145 vor Anal. Post. II: τὰ δὲ ζητούμενα πρὸς τὰς δ μεθόδους τὰς διαλεκτικὰς οὕτως ἔχει: εἰ ἔστιν : διαιρετική. τί ἐστιν : ὁριστική. ὁποῖα τί ἐστιν : ἀποδεικτική. διὰ τί ἐστιν : ἀναλυτική.

Einband

Eingesägte Bünde. Deckel und Rücken fehlen bis auf geringe Reste des Leinenbezugs.

Erhaltungszustand

Wasser- und Fraßschäden, besonders ff. 1, 95-110, 147-162; f. 162 verstümmelt.

Geschichte

Datierung

11. Jh.

Bibliographie

Kat.

  • Spyridon Lauriotes - S. Eustratiades, Nr. 678 (17. Jh.).

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 26 (Reinsch, Autopsie Oktober 1968).