Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Alex. 128

Nachweis: Ägypten, Alexandrien, Βιβλιοθήκη τοῦ Πατριαρχείου, Alex. 128
Datierung:

15. Jh. E.–16. Jh. A. (außer ff. 13: 16. Jh. 2. H.)

Beschreibstoff: Papier
Format: 210 × 155 mm
Folienzahl: ff. 212 (+ 8 a)

Inhalt

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • Im Aristoteles-Teil: Hut, Typ Br. 3402 (Venedig 1499, mit Variante Udine 1499).

Format

210 × 155 mm

Folienzahl

ff. 212 (+ 8 a)

Foliierung

Nur jedes 10. Blatt und die Blätter mit Traktatbeginn numeriert.

Lagen

Ab f. 14 Quaternionen.

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden auf dem ersten Recto unten rechts und auf dem letzten Verso unten links, vom Kopisten, von α (f. 13V), β (f. 14) bis κϛ (f. 206).

Anzahl der Linien

Lin. 20 (außer ff. 13: 18–24)

Kopist

ff. 8212V: Andreas Donos (Harlfinger). Zu seiner Tätigkeit in Messina im Kreis des Konstantin Laskaris vgl. Ath., Metoch. 509. Titel, Zierleisten und Initialen rot.

ff. 13 Autograph des 〈Meletios Pegas〉 (Moschonas).

Ergänzungen zum Textbestand

Am Rand Lemmata (rot) und Korrekturen vom Kopisten.

Einband

Leder.

Geschichte

Datierung

15. Jh. E.–16. Jh. A. (außer ff. 13: 16. Jh. 2. H.)

Provenienz

Die Hs. gehörte Meletios Pegas (1549–1601), Patriarch von Alexandrien (f. 8 oben links von seiner Hand: μελετίου). Meletios interessierte sich für Rhetorik (vgl. Alex. 226, ff. 196V–223V: περὶ ῥητορικῆς) und war selbst ein bedeutender Kirchenredner. Die Bibliothek in Alexandrien besitzt noch 8 Hss. mit verschiedenen Werken des Meletios (davon 3 autograph) sowie 3 Hss., die seinen Besitzervermerk tragen. Ältere Signatur: K. 295.

Bibliographie

Kat.

  • Th. D. Moschonas, S. 84.
  • Wartelle, Nr. 3.

Text.

  • R. Kassel, Textgeschichte Rhet., S. 2, 39–40 (Abschrift aus Matrit. 4687 und, für die Eingangspartie, aus Matr. 4684 ) .
  • Der Titel zu Rhet. Al. lautet in der Hs. (f. 10V nach dem Einleitungsbrief): Ἀριστοτέλους ῥητορική. A. Wartelle, S. 1 Nr. 3 enthält daher keinen Hinweis auf Rhet. Al., und so entging die Hs. M. Fuhrmann, Textgeschichte Rhet. Al.

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 3 (Reinsch, nach Katalog und Mikrofilm).