Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Seragl. G. I. 20

Nachweis: Türkei, Istanbul, Topkapı Sarayı (Bibliothek des Alten Serails), Seragl. G. I. 20
Datierung:

15. Jh. 3. Viertel

Beschreibstoff: Papier
Format: 146 × 108 mm
Folienzahl: ff. 328 ( 15 a, 17 a, 88 a)

Inhalt

  • (ff. 4159) Syrian, In Metaph. comm. (CAG VI 1).
  • (ff. 161309V) Pol.
  • (ff. 310325) Oec.
  • Leer

    ff. 13V, 159V160V, 325V328V.

  • Textgeschichtliches

    Gehört für Pol. zur Gruppe ACD der Familie Π2 und ist eng mit A [= Coisl. 161] verwandt; enthält den Kommentar Syrians in der ursprünglichen Reihenfolge ΒΓΜΝ, während im Coisl. 161 (nach Kroll für Syrian codex unicus) der Kommentar zu Γ an anderer Stelle der Hs. im Kommentar des Alexander von Aphrodisias steht, vgl. Kroll, CAG VI 1, S. V: hoc codicis ordine factum est, ut in apographis liber Γ prorsus omitteretur.

    Laut Hinweis von U. Victor ist die Hs. für Oec. stemmatisch dem Coisl. 161 gleichrangig. Sie hat darüber hinaus an einzelnen Stellen den Text des Archetypus als einzige in der gesamten Überlieferung bewahrt.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • Spiegel, ff. 13: Schere I (unterer Teil), nicht zuweisbar.
  • ff. 4160, 297328: Schere II, sehr ähnlich Br. 3670 (Treviso 1458, mit Varianten vorwiegend Oberitalien 1462–1468).
  • ff. 161256: Schere mit Schleife, = Br. 3689 (Genua 1459, mit Variante Escorial 1460), = Wz. im Seragl. 16, ff. 206/209 (ca. 1463).
  • ff. 257296: Buchstabe S mit Kreuz, = Ha., lettre 53 (J. 1461).

Format

146 × 108 mm

Folienzahl

ff. 328 ( 15 a, 17 a, 88 a)

Lagen

1 × 4 ( , 1–3), 41 × 8 (328).

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden auf dem 1. Recto und auf dem letzten Verso unten Mitte, vom Kopisten 1) von α (f. 4) bis κ (f. 153), 2) von α (f. 161) bis κα (f. 321).

Anzahl der Linien

Lin. 21

Ergänzungen zum Textbestand

Korrekturen und einige Scholien vom Kopisten.

Einband

Braunes Leder auf gekehltem Holz. Griechisch. Blindstempel auf beiden Deckeln: Rautenmuster und Doppeladler. Stifte für zwei Schließen im Vorderdeckel.

Geschichte

Datierung

15. Jh. 3. Viertel

Provenienz

Wahrscheinlich Konstantinopel.

Bibliographie

Kat.

  • E. Abel, Bibliothek Corvinus, S. 567 Nr. 32 als „Commentar des Joannes Philoxenos über die Metaphysik des Aristoteles‟.
  • F. Blass, Die griech. u. lat. Hss. im Alten Serail zu Konstantinopel, in: Hermes 23, 1888, S. 219–233, 622–625, dort S. 221 Nr. 20, S. 223.
  • Th. Ouspensky, L’Octateuque de la Bibliothèque du Sérail à Constantinople (Bull. Inst. archéol. Russe à Constantinople 12), Sofia 1907, S. 249.
  • A. Deissmann, Serai, S. 65 Nr. 20.

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 375–376 (Reinsch, Autopsie September 1971 (mit Ergänzungen)).