Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Ambr. F 67 sup.

Nachweis: Italien, Mailand, Biblioteca Ambrosiana, Ambr. F 067 sup. (344 Martini–Bassi)
Datierung:

15. Jh. 1. H.–M.

Beschreibstoff: Papier
Format: 234 × 158 mm
Folienzahl: ff. 66 ( 66a–d)

Inhalt

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 166d: Basilisk, sehr ähnlich Br. 2666 (Ferrara 1442, mit Variante 1410).

Format

234 × 158 mm

Folienzahl

ff. 66 ( 66a–d)

Lagen

7 × 10 (66d).

Keine Lagensignierung (mehr) vorhanden.

Anzahl der Linien

Lin. 21

Kopist

Von einer Hand geschrieben. f. 50 am Rand (wohl vom Kopisten): καθιστονω (?) καθισταντες τὰ αλλα καθιστάντων Ἀνδρανορω, dann Schreibübungen mit der Buchstabengruppe ρω. Zierleisten (ff. 1, 44), Titel und Initialen rot.

Am Rand, interlinear und im Text selbst (Rasuren) einige Korrekturen von 2 anderen Händen.

Einband

Braunes Leder auf Pappe, echte Doppelbünde. Reste von Lederschnüren an beiden Deckeln (2 an der Längsschnittseite, je einer an Kopf und Schwanz). Auf den Deckeln Bildprägung (von außen nach innen): Rahmen aus 6 Fileten, durch Gehrungslinien mit diesem verbundener zweiter Rahmen von 3 Fileten, Zopfband (oben und unten mehr als doppelt so breit wie an den Seiten), Rahmen aus 3 Fileten; im Mittelfeld durch 3 Fileten umschlungenes breites Flechtband mit Verzierungen an den Seiten (Knoten und Dreiecke). Weitere Verzierung durch kleine Metallnieten. Vorn und hinten Spiegel und ein fliegendes Blatt (Pergament).

Geschichte

Datierung

15. Jh. 1. H.–M.

Provenienz

Das Ms. wurde im Jahre 1611 in Pisa (wohl von Gratius Maria Gratius) im Auftrage des Kardinals Federicus Borromaeus für die Ambrosiana erworben, vgl. f. I V Eintragung von der Hand des Antonius Olgiatus: Aristotelis Analytica Posteriora Pisis empta anno 16X1. Vorher war es im Besitz des Caesar Barsotti (vgl. f. 1 unten: Caesaris Barsotti) gewesen. Ein weiterer Besitzername ist in der Eintragung auf dem Spiegel verborgen oder verloren gegangen: Posteriora Aristotelis [ca. 10–12 Buchstaben herausgeschnitten] dono mihi quā dedit olim / longus hō (sic).

f. oben rechts ältere Signatur: 1007. Auf f. I' RV und Spiegel' ganz verblaßte und daher unleserliche lateinische Schriftzüge.

Bibliographie

Kat.

  • Ae. Martini–D. Bassi, I, S. 398 Nr. 344 (16. Jh.) .

Text.

  • Th. Waitz, ed. Organon, I, 1844, S. 4 (15. Jh.) .

Quelle

  • Reinsch, Autopsie November 1967