Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Par. gr. 1845

Nachweis: Frankreich, Paris, Bibliothèque nationale de France, Ancien fonds grec, Par. gr. 1845
Datierung:

13. Jh.E.–14. Jh.A.

Beschreibstoff: Bombyzin (außer f. 85: Papier)
Format: 310 × 225 mm
Folienzahl: ff. III, 179, III'

Inhalt

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Bombyzin (außer f. 85: Papier)

Format

310 × 225 mm

Folienzahl

ff. III, 179, III'

Lagen

1 × 8 - 2 (6, Bl. 1 und 8 fehlen, als jetzige 160 und 17 disloziert), 1 × 10 (16), 1 × 8 1 (25, Bl. 1 gehört hinter das jetzige f. 6), 7 × 8 (81), 1 × 8 1 (90, Bl. 4 dazugebunden), 1 × 8 1 (99, Bl. 9 dazugebunden), 1 × 8 4 (111, Bl. 3, 6, 9, 12 dazugebunden), 6 × 8 (159), 1 × 8 2 (169, Bl. 1 gehört vor das jetzige f. 1, Bl. 9 dazugebunden), 1 × 8 2 ((179, Bl. 5 und 10 dazugebunden). Bei den als "dazugebunden" bezeichneten handelt es sich um meist kleinformatige Bl., die zusätzliche Scholien enthalten.

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden auf dem ersten Recto oben rechts, vom Kopisten: 〈α〉 (f. 18), 〈β〉 (f. 26), γ (f. 34) – ιθ (f. 171, ursprünglich erstes Bl. der Lage, vgl. unten Inhalt). ff. 117 sind in einem gesonderten Arbeitsgang entstanden.

Anzahl der Linien

Lin. 27–37 (ff. 133), 20.30 Grundtext, 60–70 Scholien (ff. 33V179).

Liniierung

Schema nicht erkennbar.

Kopist

Trotz einiger Duktusschwankungen wohl alles von einer Hand geschrieben. Zu Porphyrios Titel und Kapitelüberschriften hellrot, zu Cat. Kapitelüberschriften und Initialen bisweilen braunrot, stark verblasst. Ab f. 33V Initialen braunrot, einige Interlinearscholien kräftig hellrot, ab f. 42V ein großer Teil der Interlinear- und Marginalscholien sowie einige Diagramme blaurot.

Die Scholien stammen teils vom Kopisten selbst, teils von einigen anderen gleichzeitigen Händen (z.B. ff. 85RV, 99RV).

Einband

Louis XIV. Auf dem Rücken: MAGNENTIUS (sic) IN CATEGORIAS ARISTOTELIS und CATEGOR. ANALYTICA PRIORA – TOPICA.

Wz. im Vorsatz: Lilie, Hea. ohne Beleg.

Erhaltungszustand

Das gesamte Ms. ist stark zerfressen, an den Rändern oft völlig zerlappt und nur mit größter Vorsicht zu benutzen. Die ff. 160, 169179 sind besonders stark verstümmelt, oft existieren nur noch zerlappte Fetzen.

Geschichte

Datierung

13. Jh.E.–14. Jh.A.

Provenienz

Vorbesitzer Ridolfi, Signatur (f.1 unten): NO 5. Danach Bibliothèque Royale. Ältere Signatur (f. 2 oben): 2820 (Clément). f. I Angaben zum Kodex von 〈Sevin〉.

Reproduktionen und Digitalisate

  • Par. gr. 1845 (vollständiges Digitalisat (vom Mikrofilm) der Bibliothèque nationale de France)

Bibliographie

Kat.

  • Catal. Codd. Mss. Bibl. Regiae, II, S. 410
  • H. Omont, II, S. 152

Kod.

  • H. Omont, Mss. Ridolfi, S. 318 (Omonts Identifizierung nicht überzeugend) .

Text

    Leon, David, Elias, Ammonius, In Porph. Isag.

    • A Busse, CAG IV 1, S. XXXIX.
    • A. Busse, CAG IV 3, S. XXVII–XXIX (Sigel Pd. Die Scholien zu Porph. und Cat. „florilegium praebent ex tribus vel quattuor commentariis compositum“ [David, Elias, Ammonius, anonym]. Diese Scholien „ex eadem Byzantina recensione ..., unde scholia Vindobonensia [in Vind. Phil. 39] originem traxerunt“) .
    • A. Busse, CAG XVIII 1, S. VI.
    • A. Busse, CAG XVIII 2, S. XVIII (Sigel P2. Specimen der David-Scholien) .
    • P. Moraux, Ein unedierter Kurzkommentar, S. 63 Anm. 52 (nur erwähnt) .

    Alexander und Leon, In Top.

    • M. Wallies, CAG II 2, S. XXXV–XXXVI (Sigel Ha. Specimina der Alexander-Scholien; letztes Scholion [anonym] identisch mit demjenigen in Neap. 321 ) .

Quelle

  • Reinsch, Autopsie Mai 1968