Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Par. gr. 1856

Nachweis: Frankreich, Paris, Bibliothèque nationale de France, Ancien fonds grec, Par. gr. 1856
Datierung:

15. Jh. 1. H.

Beschreibstoff: Papier
Format: 293 × 213 mm
Folienzahl: ff. VII, 138, V'

Inhalt

  • (ff. 1138V) EN.
  • Lücken: VI 1, 1138b24 ὑπερβολῆς καὶ [...προ]αίρεσις 2, 1139a31 (= Verlust von 1 Bl. nach f. 72V); VI 8, 1141b32 οἰκονομία [...] ἤδη πᾶν 10, 1142b11 (= Verlust von 1 Bl. nach f. 76V). Der verlorene Text ist von anderer Hand am Rand der ff. 72V73 und 76V77 ergänzt worden.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 188, 8991/9698, 111/116, 122/125, 129138: Krone, entfernt ähnlich Br. 4708 (Bologna 1413), Pi. ohne Beleg.
  • ff. 93/94, 109110/117118, 113/114, 121/126: Dreiberg mit Kreuz, sehr ähnlich Br. 11689 (Florenz 1411–1421, mit Varianten Braunschweig 1412 und Pisa 1416).

Format

293 × 213 mm

Folienzahl

ff. VII, 138, V'

Lagen

7 × 10 (70), 1 × 10 - 2 (78, Bl. 3 und 8 fehlen mit Textverlust), 6 × 10 (138).

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden auf dem letzten Verso unten Mitte, vom Kopisten: α (f. 10V) – ιγ (f. 128V).

Reklamanten

Reklamanten auf dem letzten Verso unten waagerecht, vom Kopisten.

Anzahl der Linien

Lin. 26

Kopist

〈Demetrios Xanthopulos〉 (Harlfinger). Titel und Initialen sowie Lemmata rot. An den Buchanfängen Platz für Zierinitialen ausgespart. f. 1 oben: ἰη(σοῦ) ἡγοῦ μοι.

Die meisten Korrekturen sowie die Textergänzungen auf ff. 72V73, 76V77 stammen von einer anderen Hand, 15. Jh.

Ergänzungen zum Textbestand

Am Rand Lemmata und Korrekturen.

Einband

Henri IV. Auf dem Rücken oben: Signatur 21. Darunter: ARISTOTELIS ETHICA NIC. Unten die Jahreszahl 1604. Wz. ff. I VVIIV: Anker, sehr ähnlich Br. 443 (Laibach 1525), sehr ähnlich Mo. 304 (Buda 1523), sehr ähnlich Wz. im Par. gr. 1855, f. I V .

ff. IIII, III'V'V sowie die Spiegel Pergament. ff. I'II' als ein großes Blatt liniiert: Lake II, 3a (senkrechte Begrenzung links einfach).

Geschichte

Datierung

15. Jh. 1. H.

Provenienz

Das Ms. befand sich in der 1. Hälfte des 16. Jh. in der Bibliothek des Kardinals Ridolfi; f. I V (aufgeklebt) Pinax von 〈Devaris〉 mit den Signaturen: NO12 della p(rim)a (cassa); No LXVI; ξςον. Aus dieser Zeit stammen auch die ff. I VVIIV. Zusammen mit der übrigen Bibliothek Ridolfis gelangte unser Ms. auf dem bekannten Wege 1599 in die Bibliothèque Royale. Ältere Signaturen: 21 (f. 1 und Einbandrücken oben), 29 (f. I V oben), sowie (f. 1) DCXLI (Rigault), 695 (Dupuy), 2594 (Clément). Auf dem Spiegel (aufgeklebt) Inhaltsangabe von 〈Cotelier〉 mit Ergänzung 〈Sevins〉.

Bibliographie

Kat.

  • Catal. Codd. Mss. Bibl. Regiae, II, S. 411
  • H. Omont, II, S. 153.

Kod.

  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 418 (Anonymus 16) ; vgl. auch oben, Bd. I, S. 270, 484 (zu Laur. 81,16 ) .

Quelle

  • Dreizehnter, Autopsie März 1967 und 1968
  • Reinsch, Autopsie September 1970