Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Breslau 1069

Nachweis: Polen, Breslau, Biblioteka Uniwersytecka, Magdalenaei graeci, Breslau 1069
Datierung:

um J. 1500

Beschreibstoff: Papier
Format: 295 × 206 mm
Folienzahl: ff. 214

Inhalt

  • (ff. 1135V) Oratores Attici minores (genaue Inhaltsangabe im Kat.).
  • (ff. 137160V) Rhet. Al.
  • (ff. 161214V) Harpokration, Lexikon.
  • Leer

    f. 136RV.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. 1214: Anker, entfernt ähnlich Br. 465 (Salzburg 1440), 467 (Venedig 1495, mit Variante Pistoia 1493) und 471 (Prag 1527), sehr ähnlich Mo. 383 und 384 (Fabriano 1502).

Format

295 × 206 mm

Folienzahl

ff. 214

Lagen

26 × 8 (208), 1 × 8 - 2 (214, Bl. 7 und 8 fehlen).

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden vom Kopisten auf dem 1. Recto unten Mitte 1) von α (f. 1) bis ιζ (f. 129), 2) von α (f. 137) bis γ (f. 153), 3) von α (f. 161) bis ζ (f. 209).

Anzahl der Linien

Lin. 30

Kopist

Manuel Gregoropulos〉.

Initialen und Titel rot. Schmuckbänder haben ff. 1RV, 137, 161.

Ergänzungen zum Textbestand

Am Rand zu Rhet. Al. Lemmata vom Kopisten in Rot-Gelb.

Einband

Schweinsleder. Der einzige Schmuck besteht in eingepreßten Fileten am Rande des Deckels, seitlich je drei, an Stirn und Fuß zwei. Vorn und hinten je 1 fliegendes Blatt.

Geschichte

Datierung

um J. 1500

Provenienz

Erster uns bekannter Besitzer des Magd. 1069 ist das Breslauer Maria-Magdalenen-Kloster, dessen schon Anfang des 16. Jh. berühmte Bibliothek 1644 dem Publikum zugänglich gemacht wurde. Diese Klosterbibliothek ging zusammen mit der Rehdigerschen Bibliothek in der 1865 gegründeten Stadtbibliothek auf (vgl. zu Rehd. 15).

Bibliographie

Kat.

  • Codd. Vratislav., S. 77–79.
  • K. Aland, S. 41.

Kod.

  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 412.
  • J. Wiesner–U. Victor, Griech. Schreiber, S. 54.

Text.

  • M. Fuhrmann, Textgeschichte Rhet. Al., S. 63–66 (Magd. 1069 geht zusammen mit Vind. Phil. 278, Urb. 47 und Harl. 6322 auf Par. 2038 zurück; möglicherweise ist der Magd. 1069 sowohl vom Vind. 278 als auch vom Harl. 6322 abgeschrieben.) .

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 74 (Victor, Autopsie Oktober 1969).