Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Athen. Genn. 35

Nachweis: Griechenland, Athen, Γεννάδειος Βιβλιοθήκη, Athen. Genn. 35
Datierung:

16. Jh.

Beschreibstoff: Pergament
Format: 244 × 168 mm
Folienzahl: ff. 104

Inhalt

  • (ff. 1104) EN.
  • Leer

    f. 104V.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Pergament

Format

244 × 168 mm

Folienzahl

ff. 104

Foliierung

Außer der modernen oben rechts eine ältere, fehlerhafte unten rechts, teilweise abgeschnitten. Irgendwo zwischen f. 32 und f. 36 hat diese Zählung einen Einer ausgelassen; von Ziffer 79 springt sie auf 90.

Lagen

FHHF.

1 × 10 (10), 1 × 8 (18), 8 × 10 (98), 1 × 6 (104).

Lagensignierung

Lagensignierung auf dem 1. Recto unten links und dem letzten Verso unten rechts mit lateinischen Buchstaben, von A (f. 10V) bis K (f. 99).

Anzahl der Linien

Lin. 29

Kopist

Eine westliche Hand.

Ergänzungen zum Textbestand

Am Rand Korrekturen und Lemmata von der Hand des Kopisten.

Einband

Pergament auf Pappe mit festem, glattem Rücken. Auf dem Rücken senkrecht: Aristotelis Ethica. Cod. Membr. GR. Vorn und hinten ein fliegendes Blatt (Papier).

Geschichte

Datierung

16. Jh.

Provenienz

Die Handschrift befand sich vor dem 25. 5. 1893 in der Bibliothek von W. und T. Bateman, Middleton Hall, und wurde zusammen mit der übrigen Bateman-Bibliothek an diesem Tag bei Sotheby versteigert (Wappen des M. Bateman auf der Innenseite des Vorderdeckels aufgeklebt, auf dem fliegenden Blatt vorn das Titelblatt des Auktionskataloges, auf der Rückseite die entsprechende Stelle aus dem Katalog sowie der Auktionsbericht der „Times‟ vom 1. 6. 1893). Gelangte in die Bibliothek des Joh. Gennadios (dessen Ex libris auf der Rectoseite des fliegenden Blattes vorn). f. 1 oben links die Signatur K. I. W. 22. – Der Grundstock der Gennadios-Bibliothek wurde von Georg Gennadios (gest. 1854) gelegt. Ein großer Teil dieser ersten Bibliothek, die Johannes Gennadios von seinem Vater geerbt hatte, wurde 1895 bei Sotheby versteigert. Neuaufbau ab 1895. Im Jahre 1922 schenkte J. Gennadios seine Bibliothek der American School of Classics in Athen. 1926 wurde das jetzige Gebäude, zu Ehren des Georg Gennadios „Gennadion‟ genannt, eröffnet. Die Bibliothek besitzt 102 griechische Handschriften, zum größten Teil schon 1922 vorhanden, der Rest v. a. Geschenke von H. Stathatos und D. Kyriazes. Vgl. P. Topping, La Bibliotheque Gennadion, son histoire et ses collections, in: L’Hellénisme contemporain, 2e série, t. 9, 1955, S. 121–148.

Bibliographie

Kat.

  • M. Politi, E. Pappa (Hgg.), Ταξίδι στον κόσμο των χειρογράφων: Κατάλογος έκθεσης χειρογράφων Γενναδείου Βιβλιοθήκης, Athen 2004, 67–68.

Weitere Sekundärliteratur

  • E. Pappa, M. Politi, Greek and Western Scholars, Scribes and Philologists of the 15th–19th Centuries in Manuscripts of the Gennadius Library, M. L. Politi, E. Pappa (Hgg.), Exploring Greek manuscripts in the Gennadius Library, Princeton / NJ 2011, S. 67-78 (S. 72, Tafel 53).

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 7 (Reinsch, Autopsie Oktober 1968).