Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Berg. Γ III 32

Nachweis: Italien, Bergamo, Biblioteca Civica „Angelo Mai‟, Berg. Γ III 32
Datierung:

15. Jh. 2. H.

Beschreibstoff: Papier
Format: 237 × 170 mm
Folienzahl: ff. III, 186, I'

Inhalt

  • (ff. 1184V) EN. Mit wenigen Marginalien (meist Korrekturen) vom Kopisten und (z. B. ff. 2V, 19, 124V) einer zweiten Hand (eines Lateiners).
  • Leer

    ff. 185186.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • II: Buchstaben AC, Hea. ohne Beleg.
  • ff. 1186: Dreiberg mit Stern, Br. ohne Beleg.

Format

237 × 170 mm

Folienzahl

ff. III, 186, I'

Lagen

5 × 10 (50), 1 × 8 (58), 7 × 10 (128), 1 × 8 (136), 5 × 10 (186).

Lagensignierung

Signierung auf dem letzten Verso unten rechts in lateinischen Buchstaben: 〈a〉 (f. 10V), b (f. 20V) – s (f. 176V).

Anzahl der Linien

Lin. 21

Kopist

Emmanuel Rhusotas〉.

Buchtitel (zu den beiden letzten Büchern fehlend) in Rot-Braun.

Einband

Modern, feste Pappe außen mit Pergament überklebt.

Erhaltungszustand

Die Hs. hat am Anfang und am Ende vor allem in Falznähe stark unter Wassereinwirkung gelitten; Lesbarkeit zum Teil beeinträchtigt. Von diesem Schaden sind auch ff. II und III, nicht aber f. I und der Einband betroffen, die demnach jüngeren Datums sind.

Geschichte

Datierung

15. Jh. 2. H.

Provenienz

f. 186V eine Besitzernotiz: παύλου τοῦ μα.νόλου (nicht ματιόλου, wie bei Heiberg und Mioni) καὶ τῶν φίλων ὡς/ἀληθῶς φιλούντων. Paolo Magnolo (bzw. Magnoli) da Valcamonica († ca. 1570) ist als Sammler griechischer Kodizes bekannt, die vor 1560 in den Besitz des Humanisten Vincenzo Maggi (= Madius) († ca. 1564 in Ferrara), der u. a. einen Kommentar zur aristotelischen Poetik (1550) veröffentlichte, gelangten (zu Magnolo vgl. C. Frati, Dizionario, S. 311, und M. E. Cosenza, Ital. Humanists, III, S. 2076 und V, S. 1058; zu Maggi vgl. u. a. C. Frati, Dizionario, S. 311, G. Toffanin, La fine dell’Umanesimo, Torino 1920, S. 82–92, und M. E. Cosenza, Ital. Humanists, III, S. 2050 mit weiterer Literatur, und V, S. 1044, 1045). – Auf dem Buchrücken oben und unten je ein Signaturen-Etikett, auf dem oberen: 3/2, auf dem unteren: Gabin. Γ/Fila III/32.

Die nach dem gelehrten Kardinal Angelo Mai benannte Bibliothek in Bergamo verdankt ihre Gründung dem Testament (1760) des Kardinals Furietti, der seine Privatbibliothek der Comune schenkte (vgl. z. B. La Biblioteca Civica di Bergamo „Angelo Mai‟, Bergamo 1958; Annuario delle Biblioteche Italiane I, Rom 1969, S. 100–101 [mit weiterer Literatur]).

Bibliographie

Kat.

  • Handgeschriebener Bibliothekskatalog von Conte Bartolomeo Secco Suardo.
  • J. C. Heiberg, Bibliotheksnotizen, in: Philologus 55, 1896, S. 732–748, dort S. 735.
  • E. Mioni, Catalogo Biblioteche Italiane I, S. 25.

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 34 (Harlfinger, Autopsie Juni 1970).