Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Berol. Graec. quart. 73

Nachweis: Deutschland, Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Folien-, Quart- und Oktavbände, Berol. Graec. quart. 73
Datierung:

15. Jh.

Beschreibstoff: Pergament
Format: 225 × 165 mm
Folienzahl: ff. 46

Inhalt

  • (ff. 111V) Porphyrios, Isagoge.
  • (ff. 1233V) Cat.
  • (ff. 33V44V) Int. Am Rand hin und wieder Textkorrekturen in schwarzer Tinte; Bemerkungen über den Hauptinhalt und die Kapitel-Einteilung in Rot, letztere zum Teil in Form von Überschriften im Text.
  • Leer

    ff. 4546V.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Pergament

Format

225 × 165 mm

Folienzahl

ff. 46

Lagen

Quinionen mit Kustoden auf dem 1. Recto und dem letzten Verso.

Kopist

Von verschiedenen Händen geschrieben.

ff. 1–23: Andronikos Kallistos.

ff. 1 und 12 goldene Initialen mit farbiger Verzierung; f. 1 eine farbige Arabeske.

Ergänzungen zum Textbestand

Marginalien von der Hand des Petros Hypsilas; s. Provenienz

Einband

Geflecktes Leder; auf dem Rücken in Gold: Porphi. Arist. Cathegor. et de Interpr. Gr. M. S.

Erhaltungszustand

f. 1 durch Wurmfraß leicht beschädigt.

Geschichte

Datierung

15. Jh.

Provenienz

f. 1 oben: πέτρου ὕψηλα αἰγινήτου βίβλος. Petros Hypsilas ist anderweitig als Kopist griechischer Handschriften (u. a. im Auftrag des Demetrios Chalkondyles) des ausgehenden 15. Jh. bekannt (vgl. V.–G., S. 387, Ch. G. Patrinelis, S. 119, D. Harlfinger, Überlieferungsgeschichte EE, S. 20 Anm. 58 [mit Literatur], D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 412, J. Wiesner–U. Victor, Griech. Schreiber, S. 63–64).

Auf dem Spiegel in Rot: II.

1893 oder 1894 auf der Versteigerung der Bibliothek des italienischen Politikers und Bibliophilen conte Giacomo Manzoni (1816–1889) für 75 Francs angekauft (Akzessionsnummer 1894, 46) (zu G. Manzoni und seiner Bibliothek vgl. E. Monaci, Di Giacomo Manzoni e della sua biblioteca, als Vorwort in: Catalogue de la Bibliothèque de feu M. le Comte Jacques Manzoni, I, Città di Castello 1892, S. V–XIV). Die Hs. wurde während des zweiten Weltkrieges (zwischen dem 27. 10. und dem 5. 11. 1941) zunächst nach Schloß Fürstenstein ausgelagert und später in die Benediktiner-Abtei Grüssau umgelagert (vgl. Deutsche Staatsbibliothek 1661 bis 1961, I, Leipzig 1961, S. 82). Sie ist seitdem verschollen. Die Handschrift wird heute in der Jagiellonischen Bibliothek in Krakau aufbewahrt.

Bibliographie

Kat.

  • A. Tenneroni, Catalogo ragionato dei manoscritti appartenuti al fu conte Giacomo Manzoni, Città di Castello 1894, S. 65 Nr. 69.
  • C. De Boor, S. 219 Nr. 376.
  • Wartelle, Nr. 326.

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 49–50 (Harlfinger, nach den Katalogen Berlin, Staatliche Museen) Ergänzungen nach Mikrofilm.