Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Beschreibung Berol. Phill. 1508

Nachweis: Deutschland, Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Phillippici graeci, Berol. Phill. 1508
Datierung:

15. Jh. E.

Beschreibstoff: Papier
Format: 327 × 222 mm
Folienzahl: ff. III, 194 ( 124 a, 124 b), V'

Inhalt

  • (ff. 1123V) Probl., mit (f. 124RV) anschließendem Index der 38 sectiones.
  • (ff. 125194) EN.
  • Leer

    ff. 124 abv, 194V.

Physische Beschaffenheit

Beschreibstoff

Papier

Wasserzeichen

  • ff. IIII, III'V'V: Balkenwappen mit Lilie, = Hea. 78 (London 1720).
  • ff. 1194, I'II': Armbrust im Kreis, Typ Br. 739 (Palermo 1470, mit Varianten Italien, Österreich 1472–1500).

Format

327 × 222 mm

Folienzahl

ff. III, 194 ( 124 a, 124 b), V'

Lagen

15 × 8 (120), 1 × 6 (124 b), 9 × 8 (194, I'II').

Griechische Kustoden

Griechische Kustoden vom Kopisten auf dem ersten Recto und letzten Verso (hier mitunter fehlend) unten Mitte: 1) α (f. 1)–ιϛ (f. 121); 2) α (f. 125)–θ (f. 189).

Anzahl der Linien

Lin. 30 (ff. 1123V), 32 (ff. 125194)

Kopist

Laut Subskription f. 194 von Georgios Gregoropulos auf Kreta geschrieben: γεώργι(ος) θύτ(ης) ὀ τοῦ γρηγοροπ(ού)λ(ου), τὴν βίβλον ταύτην ἐν κρήτ(ῃ) ἐξέγραψεν: darunter der Zwölfsilber: χ(ριστ)ῶ τῶ δόντι ἀρχὴν καὶ τέλος, δόξα: Der Duktus – auch in der Subskription – ist jedoch nicht identisch mit dem des Georgios Gregoropulos bei Omont, Fac–similes XVe et XVIe siècles, Taf. 21, sondern mit dem seines Sohnes Manuel (Omont, Taf. 33). Sollte der Vater die Handschriften seines Sohnes unterschrieben haben oder diesen veranlaßt haben, in seinem Namen zu subskribieren?

Titel (außer zu EN I, ausgespart), Buchinitialen (außer zu EN I–IV, ausgespart), Kapitelinitialen u. ä. rot illuminiert; Schriftspiegel 200 × 120 (ff. 1123V), 215 × 130 (ff. 125194).

Einband

Hartpappe mit Pergament überzogen, fester Rücken, 7 erhabene Bünde; Blindpressung auf Vorder- und Hinterdeckel: Zweifache Doppellinienumrahmung mit Lilienstempel an den Ecken des inneren Rahmens, in der Mitte großes rautenförmiges Pflanzenornament, schlichtes Rollenornament auch auf dem Rücken an Kopf und Schwanz, rot-weißes Kapital. Nach den Materialien von I. Schunke in der Deutschen Staatsbibliothek gebunden vom Meister der Hornbände im Haag nach 1764 für Meerman. Auf dem Rücken im 2. Feld von oben: Aristotelis/Jatrica/et Alia/Graece/Manuscript. Schnitt rot-blau gesprenkelt.

Geschichte

Datierung

15. Jh. E.

Provenienz

Nr. 93 bei Pellicier, der die Handschrift wahrscheinlich zwischen 1539–1542 in Venedig erwarb. Jesuitenkolleg Clermont Nr. 246 (Eintragung der Nummer auf dem Spiegel oben links und Ex libris f. 1 oben rechts), f. 1 die Paraphe des Mesnil; Meerman Nr. 192 (Eintragung der Nummer auf dem Spiegel und Aufkleber auf dem Rücken oben); ansonsten auf dem Spiegel oben mit Bleistift die Zahl 9107, f. I V oben Mitte: 76 und f. 1 oben ganz innen: 190.

Bibliographie

Kat.

  • W. Studemund–L. Cohn, S. 44 Nr. 104, VIII, XXII, XXXI.

Kod.

  • H. Omont, Mss. Pelicier, S. 73.
  • D. Harlfinger, Textgeschichte Lin., S. 412.

Text.

  • G. Marenghi, Trad. Probl., S. 49 (Apographon des von derselben Hand stammenden Marc. 604) .

Quelle

  • Aristoteles Graecus, S. 42–43 (Harlfinger, Autopsie 1966).