Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina

Vorstufe

Giovanni Aurispa

Namensvarianten

Aurispa, Giovanni

Vita

1376 (Noto/Sizilien)–1459 (Ferrara).

Italienischer Humanist, Handschriftensammler, Griechischlehrer. Nach dem Studium der Rechte in Bologna (1404–1410) Reisen in den griechischen Osten, insbesondere nach Konstantinopel, wo er Kontakte zum Kaiserhof besaß und bis 1423 eine umfangreiche Bibliothek griechischer Kodizes aufbaute. Später als Lehrer für Griechisch an den Universitäten von Bologna und Florenz. Teilnehmer am Konzil von Basel (1433). A. war einer der Lehrer des Lorenzo Valla.

Sekundärliteratur

E. Bigi, „Aurispa, Giovanni“, Dizionario Biografico degli Italiani 4, 1962 (Online-Version).

Peter Schreiner, Giovanni Aurispa in Konstantinopel. Schicksale griechischer Handschriften im 15. Jahrhundert, J. Helmrath, H. Müller (Hgg.), Studien zum 15. Jahrhundert. Festschrift für Erich Meuthen, München 1994, S. 623–633 (= N. Gaul, s. Rochey, P. Schreiner (Hgg.), Byzantinische Kultur 2: Das Wissen, Teilband XII, Rom 2009, S. 623–633.

In folgenden Handschriftenbeschreibungen erwähnt: